Wann spricht man von einem Umbau?

Der Begriff Umbau unterscheidet sich von den Bezeichnungen Sanierung und Neubau. Dies ist zwar wichtig für das Baurecht, bedarf aber einer weiteren Erklärung.

Als Umbau wird jede Arbeit verstanden, die eine bauliche Veränderung der Immobilie bewirkt. Der Austausch schadhafter Fenster und Türen zählt noch nicht als Umbau. Sollten im Hausinneren alle Decken und Wände abgerissen werden und nur die Fassade unangetastet bleiben, spricht man bereits von einem Umbau.

Sobald Umbaumaßnahmen die Raumnutzung verändern, Auswirkungen auf den Brandschutz haben oder die äußere Erscheinung einer Immobilie ändern, muss in den meisten Ländern ein Antrag für Umbauten gestellt werden. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihren Umbauplänen mit dem Expertenwissen unseres Architektenteams.

Arten von Umbaumaßnahmen

Von einem Abriss spricht man baurechtlich gesehen immer dann, wenn bei den durchgeführten Arbeiten die Entfernung eines Bauteils oder ganzen Gebäudeteils ansteht. Das Abbrechen einer Wand zur Raumvergrößerung ist beispielhaft für diese Umbauart.

Ein Anbau bezeichnet die gegenteiligen Arbeiten: die Errichtung eines neuen Gebäudeteils, z.B. der Bau eines Wintergartens, zählt als Anbau.

Als Neubau bei Bauen im Bestand wird das Hinzufügen eines Bauteils bezeichnet, das Folgen für den Brandschutz, die Nutzung oder das Tragewerk hat. Hierzu zählt das Einziehen einer neuen Wand, die veränderte Verwendungsmöglichkeiten für den jeweiligen Raum eröffnet. In diesem Fall müssen in einem Bauantrag die Auswirkungen auf den Brandschutz und die damit verbundenen Rettungswege nachgewiesen werden.

Gerne betreuen wir Sie in allen Fragen zu Ihrem Umbauprojekt und beraten Sie hinsichtlich möglicher Veränderungen für den Brandschutz.